

Das
howto:linux gibt
Anfängerhilfestellung für die Verwendung des Betriebsystems
Linux. Nicht nur, dass Linux
sicherer, freier und Leistungsfähiger ist; nein, mit modernen Distributionen, wie Ubuntu, können auch einfache Enduser diese robuste Technik mit maximalen Komfort nutzen.
Dass Linux im Server- und Embeddedeinsatz Vorteile hat, ist sogar wirtschaftlich bewiesen. Den Ruf, dass man mindestens 4 Scriptsprachen können müsse, um überhaupt einen USB-Stick nutzen zu können, kommt nicht von irgendwoher; aber das ist längst vorbei. Hier eine Hilfe, wie Linux richtig Spass macht, für alle.
Distribution
Als
Linux-Distribution empfiehlt sich
Debian und dazu
gnome, oder natürlich dessen bedienerfreundlicherer Version
Ubuntu.
-
Um den ganzen M$ Kram wie Filme, Schriften, Pakete, Flash., qucktime etc zu haben: EasyUbuntu
- Und für alle möchtgerndesignfanatiker alias MacUser: Beryl ubuntuusers ist inzwischen schon standardmäßig bei ubuntu dabei
Also einfach
Ubunutu runterladen, als
Iso-Image brennen. CD (wieder) einlegen, hochfahren und den Anweisungen am Bildschirm folgen.
Das
GUI, also der Desktop, das Bunte im Bildschirm, ist auch erst mal selbsterklärend.
Programme
Das schöne an einer Linux Standardinstallation ist das diese schon eine ganze Menge sinnvoller Programme mit drauf hat.
Allerdings ein paar Programme die ich persönlich empfehle:
- Ubuntu kommt hier standardmäßig mit Firefox, hier muss man nur noch sinnvolle Extensions und Einstellungen nachinstallieren
- als Editor Geany, ist dem gedit, und nicht nur dem, um längen vorraus
- Miro ersetzt zwar noch keine Glotze oder YouTube, aber hat einige Leckerbissen im Programmangebot.
- KeePass
- OpenSSH wenn Hilfe von Aussen benötigt wird. Aber bitte anständige Passwörter vergeben (sollte man eh machen)
- als Dateimanager eignet sich der bordeigene Nautilus inzwischen ganz gut:
- kann ftp, ssh und smb
- zweispaltiger Ansicht (F3) wie man es beispielsweise vom von Norton-, Speed- oder Midnight-Commander her kennt. Wen ich jetzt noch rausbekomme mit welcher tastenkombi man copy oder verschieben machen kann .... ;)
KommandoZeile
Die
Kommandozeile ist dann ein direkte, nicht grafische, Art einen Linux PC zu bedienen. Das hat braucht man, oder hat Vorteile wenn:
- man einen entfernten Server (Webserver) betreuen will, das geht zwar auch mit Webmin, oder anderen tools, aber vieles ist per Konsole schneller/sicherer/überhaupt möglich. Will man mit Windows einen (entfernten) Linuxrechner steuern bekommt man mit putty eine Linuxkonsole auf den Desktop.
- Mit der Konsolensteuerung kann man direkter am System arbeiten. Rein theoretisch kann man auch alles (?) vom Desktop aus machen - theoretisch.
Um die Konsole anständig heizen zu braucht man
Befehle die man eintippt. Man muss aber nicht alles Tippen, mit der Tab-Taste werden eindeutige Befehlsketten (sequentiell) ergänzt, also immer mal erst tabben.
Befehle werden immer so eingetippt:
befehl -
Option pfad/Datei1 pfad/Datei2 (Lässt man Datei weg wird das aktuelle Verzeichnis genommen, Datei2 ist optional, zB beim kopieren)
Mit der Option -h oder --help (
befehl -h oder
befehl --help) bekommt man Hilfe
So zu einstieg ist mal wichtig:
- ls zeigt eine Datei und Ordnerübersicht
- cd Ändert das Verzeichnis
Linux besteht aber auch nicht nur aus Dateien, sondern auch aus Prozessen und Diensten (allgemein gesagt die ganze Software)
- im Verzeichnis /etc/ liegen die meisten Configurationsdateien, mit /etc/init.d/Prozess start oder stop kann man solche Prozesse anhalten. Ein solcher Prozess wäre der Webserver Apache2.
- Mit dem Befehl ps -aux bekommt man eine Liste aller laufenden Befehle. Mit killall -TERM Prozessname kann man diese beenden.
- Ein wichtiger Bestandteil der Sichheitsphilosophie sind die Unix-Dateirechte (Artikel gibt gut Aufschluss)
- logfiles sind recht aufschlussreich was der Rechner so die letzte Zeit getrieben hat und gerade macht:
-
tail -f /var/log/messages
gibt aktuall alles aus
- Für eine regelmäßige automatische Auswertung der Log-Dateien gibt es howto:logwatch
Dateisystem
Für das Betriebsystem formatiert sich Ubuntu (oder deine andere Distri)
?????. Für Datenträger (externe Platten, Sticks) die auch Windows-Leute lesen und schreiben müssen ist der
vfat der quasistandard.
Als Ordnungs und Kategoriesystem hat sich der
Filesystem_Hierarchy_Standard bewährt.
Hardware
Prinzipiell geht recht viele Hardware für Linux, aber eben nicht immer alle. Kauft man Komponenten für den PC sollte man schon im Netz schauen. Eine Besonderheit sind Laptops, da kann man ja nicht einfach mal die WLAN Karte austauschen hier empfileht sich ein
Thinkpad.
Auch beim Druckerkauf sollte man vorher auf
linuxprinting.org vorbeischauen.
howto:wlan
Weblinks
... und wenn man keins hat muss man halt
windows nutzen.