Sancho Poncho

Die Idee zu einem einfachen, multifunktionalen Regenponcho f√ľr draussen. Trotz Multimegafunkstonsjacken haben Regenponchos immer noch hervorragende Vorteile:

  • leicht, robust und kleineres Packmass
  • Nimmt auch mehrere Personen oder Rucksack auf
  • Man kann ein einfaches Zelt daraus bauen oder andere Behelfsunterk√ľnfte erweitern
  • erweiterbar als Boot
  • ist wesentlich unaufw√§ndiger herzustellen, daher billiger und auch als Notmaterial verteilbar (Notfallset bis Entwicklungshilfe)

Nat√ľrlich ist er nix f√ľr den Stadtspaziergang oder zum arbeiten. Auch h√§lt eine Jacke oft zus√§tzlich warm und ist funktionaler.

√úberhaupt, der Regenponcho: Er ist wohl nichts f√ľr Kletterer oder Hochtoureng√§nger, kann aber auf weniger anspruchsvollen Wanderungen Regenjacke, Regenhose und Rucksackcover √ľberfl√ľssig machen und z√§hlt vielleicht zu den meistuntersch√§tzten Outdoor-Utensilien √ľberhaupt.

Der Begriff kommt von Philles "Spitzwort" f√ľr den alten BW Poncho.

Schnitt

Als Grundlage nehme ich man den alten BW Poncho:

  • 154cm x 214cm
  • 22,5cm zwischen den Druckkn√∂pfen
  • 21cm zum Eckloch

Evtl wäre es interessant Sanchos 1:2 zu dimensionieren, so wäre eine Längsseiten ist immer so lang wie 2 Querseiten

Material

Verbindung

Druckkn√∂pfe und Metall√∂sen verrosten, verdrecken und tragen beim Falten, gegen√ľber den Stoffbahnen, viel zu hoch auf. Au√üerdem kann man die nicht einfach reparieren, und machen nicht dicht. Daher nehme ich Kn√ľpfleiste und gen√§hte Knopfl√∂cher.

Was noch praktischer w√§re wenn ich die Kn√ľpfleiste nicht mit fest gen√§hten B√§ndeln h√§tte, sondern mit einer (austauschbaren) Schnur, als Art Naht.

Kopfloch

Der Poncho unterscheidet sich von der "einfachen Plane" durch das Kopfloch, wo hindurch man den Kopf stecken kann.

Den ganzen Kapuzenkram (wie beim BW Poncho) w√ľrde ich gern weglassen, das erleichtert die Konstruktion und behindert nicht beim Zeltbau. Au√üerdem fand ich die Kapuze eh meist unangenehm, da diese meist komisch verrutscht (wesentlich mehr als bei einer Jacke) und das Blick und vor allem H√∂rfeld einschr√§nkt. Als Regenschutz ist eine M√ľtze oder Hut eh besser.

Das Kopfloch aber soll einfach nur ein eingen√§hter Schlitz sein, welcher auf beiden Seiten durch eine durchgehende Wasserlippe gesch√ľtzt wird. Diese Wasserlippen fallen beim Laufen nach hinten vorne herunter. Beim Einsatz als Zeltbahn klappen die beiden Lippen in Wasserabflussrichtung nach unten weg.

als dynashelter