Sancho Poncho

Die Idee zu einem einfachen, multifunktionalen Regenponcho für draussen. Trotz Multimegafunkstonsjacken haben Regenponchos immer noch hervorragende Vorteile:

  • leicht, robust und kleineres Packmass
  • Nimmt auch mehrere Personen oder den Rucksack auf
  • Als Zeltbahn kann man Behelfsunterkünfte bauen.
  • erweiterbar als Boot
  • ist wesentlich unaufwändiger herzustellen, daher billiger und auch als Notmaterial verteilbar (Notfallset bis Entwicklungshilfe)

Natürlich ist er nix für den Stadtspaziergang oder zum arbeiten. Auch hält eine Jacke oft zusätzlich warm und ist funktionaler.

Überhaupt, der Regenponcho: Er ist wohl nichts für Kletterer oder Hochtourengänger, kann aber auf weniger anspruchsvollen Wanderungen Regenjacke, Regenhose und Rucksackcover überflüssig machen und zählt vielleicht zu den meistunterschätzten Outdoor-Utensilien überhaupt.

Der Begriff kommt von Philles "Spitznamen" für den alten BW Poncho.

Schnitt

Als Grundlage nehme ich man den alten BW Poncho:

  • 154cm x 214cm vmtl sind das ab Werk 155cm x 215cm
  • 22,5cm zwischen den Druckknöpfen
  • 21cm zum Eckloch

Neuer Schnitt

Die 155cm x 215cm stehen im Verhältnis 1.387. Hat also 7 Druckknöpfe an der kurzen und 10 an der langen Seite.
Evtl wäre es interessant Sanchos 1:2 zu dimensionieren, so wäre eine Längsseiten ist immer so lang wie 2 Querseiten Aber geht das noch zum laufen? Gefühlt war der BW Poncho eh immer zu breit an den Armen und hinten über dem Rucksack zu kurz. Aber 240 lang und 120 breit, wäre schon mal besser. Würde auch gut zu Europoolpaletten passen.
Man könnte das Seitenverhältnis 1∶√2 von Papier nutzen, dann würden 2 Kleine ein großes geben, das bringt mir aber nix wenn man 5 gleiche Planen hat.

Material

Verbindung

Druckknöpfe und Metallösen verrosten, verdrecken und tragen beim Falten, gegenüber den Stoffbahnen, viel zu hoch auf. Außerdem kann man die nicht einfach reparieren, und machen nicht dicht. Knöpfen reißen ab. Ein Reißverschluss geht zu schnell kaputt.

Robuster sind Schlaufen und Ösen (Knüpfleisten), wie an Schwarzzelten und Zirkuszelten.
Was noch praktischer wäre wenn ich die Knüpfleiste nicht mit fest genähten Bändeln hätte, sondern mit einer (austauschbaren) Schnur, als Art Naht. Allerdings will man beim Zeltbau nicht nicht 10m Seil durch klebe Löcher fummeln. Haken wie bei einem Bergschuh?

Nähmaschnen

Kappnaht

Überlappte Nähte

Überlappung

Eine ehrliche Überlappung von 20cm, mit einer guten Dachneigung, hält jeden Regen draussen. Aber wie bekommt man Überlappung udn Schnürung unter einen Hut?

Kopfloch

Der Poncho unterscheidet sich von der "einfachen Plane" durch das Kopfloch, wo hindurch man den Kopf stecken kann.

Den ganzen Kapuzenkram (wie beim BW Poncho) würde ich gern weglassen, das erleichtert die Konstruktion und behindert nicht beim Zeltbau. Außerdem fand ich die Kapuze eh meist unangenehm, da diese meist komisch verrutscht (wesentlich mehr als bei einer Jacke) und das Blick und vor allem Hörfeld einschränkt. Als Regenschutz ist eine Mütze oder Hut eh besser.

Das Kopfloch aber soll einfach nur ein eingenähter Schlitz sein, welcher auf beiden Seiten durch eine durchgehende Wasserlippe geschützt wird. Diese Wasserlippen fallen beim Laufen nach hinten vorne herunter. Beim Einsatz als Zeltbahn klappen die beiden Lippen in Wasserabflussrichtung nach unten weg.

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als dynashelter