Stadtrat

Der st√§dtische Rat stellte sich von Anfang an als kollegiales Organ gleichberechtigter Mitglieder dar, die durch Mehrheitsbeschlu√ü die Entscheidungen trafen. Im allgemeinen bildeten 12 M√§nner den Rat, es gab jedoch auch Stadtr√§te, die 24, 40 oder noch mehr Mitglieder hatten. Zugang zum Rat hatten die Angeh√∂rigen der st√§dtischen Oberschicht, in den Reichsst√§dten die Patrizier, in den Landst√§dten die Ratsb√ľrger. Die Amtszeiten waren kurz, meist ein Jahr. Der Rat wurde zur st√§dtischen Obrigkeit, die das Recht hatte, allgemein verbindliche Anordnungen f√ľr alle Stadtbewohner zu treffen. In den Reichsst√§dten lag die politische F√ľhrung beim Rat und den B√ľrgermeistern, der Rat wurde von einem aus seiner Mitte gew√§hlten B√ľrgermeister geleitet, der die Stadtbediensteten √ľberwachte.